GS Frischluftsysteme

Gute Raumluft durch kontrollierte Wohnungslüftung

Das Lüften von Gebäuden ist unverzichtbar. Ein hygienisch einwandfreier Luftzustand erfordert unter anderem die Abfuhr von Luftschadstoffen, die Begrenzung der relativen Luftfeuchte auf einen gesundheitlich und bauphysikalisch vertretbaren Bereich, sowie die Begrenzung der Raumluftbelastung mit Kohlendioxid, Staub und Mikroorganismen.

Bisher werden Wohnungen in Deutschland fast ausschließlich über die Fenster gelüftet. Fensterlüftung kann man mit einem gewissen Recht als Zufallslüftung bezeichnen. Für den zukünftigen Einsatz von Lüftungsanlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung sprechen gute Argumente:

  • die Sicherstellung einer dauerhaft guten Raumluftqualität,
  • die Senkung der Lüftungswärmeverluste,
  • die Verminderung der Gefahr von  Bauschäden,
  • die Steigerung des Wohnkomforts.

Funktionsprinzip von Wohnungslüftungsanlagen
Lüftungsanlagen ziehen die verbrauchte Raumluft dort ab, wo sie am meisten belastet ist: Aus WC, Bad und Küche (Ablufträume) wird die Raumluft nach außen abgesaugt. In Wohn- und Schlafräumen strömt frische Außenluft zu, je nach Art der Anlage über ein Kanalsystem oder direkt über Nachströmöffnungen in den Außenwänden.
Von den Zuluft- zu den Ablufträumen strömt die Luft durch definierte Undichtigkeiten der Innentüren oder durch zu montierende Überströmgitter. Die Strömungsrichtung der Luft ist optimal, kein Toilettengeruch, keine Kochdämpfe strömen in die Wohnräume. Der dauerhafte Antrieb für den Luftaustausch wird durch ein Ventilatorgerät sichergestellt, das wahlweise mit einem Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung ausgestattet werden kann.
Die Anlagen werden per Hand oder automatisch geregelt. Sowohl die Abluftmengen als auch die Verteilung der Zuluftmengen sollen in Abhängigkeit von den Luftverhältnissen verstellbar sein. Dies kann von Hand an den Ventilen oder automatisch, z. B. entsprechend der relativen Luftfeuchte, geschehen.

Bei den Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung handelt es sich nicht um Klimaanlagen. Den Wohnräumen wird ausschließlich frische Außenluft zugeführt, eine Vermischung mit verbrauchter Luft oder eine Luftbehandlung (Befeuchtung, Kühlung) findet nicht statt. Die Bewohner können die Lüftungsanlage jederzeit durch Fensterlüftung unterstützen, sind jedoch nicht allein auf Fensterlüftung angewiesen. Statt des Fenstergriffes wird jetzt eine Regelklappe oder ein Schalter bedient, mit dem in den Anlagenbetrieb eingegriffen werden kann (Ein-, Ausschaltung, Schwach-, Voll-, Teillast bei Abwesenheit).

Auszug aus der Informations-Broschüre „Kontrollierte Wohnungslüftung“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Stand 11/2004.

Vorteile der kontrollierten Wohnungslüftung

  • Garantie eines dauerhaften hygienischen Grundluftwechsels, der von Wettereinflüssen (Wind und Temperaturunterschieden) und dem Bewohnerverhalten unabhängig ist.  
  • Dauerhafte Lufterneuerung auch nachts und bei Abwesenheit der Bewohner (Stichworte: Schlafzimmerlüftung, Badezimmerentfeuchtung).
  • Optimale Raumluftfeuchte, damit Vorbeugung vor Feuchte- und Schimmelschäden.
  • Geringe Schadstoffkonzentration der Raumluft (Emissionen aus Möbeln, Klebstoffen, Haushalts-Chemikalien).
  • Absaugung von Gerüchen direkt aus Räumen mit Geruchsquellen (Küche, Bad, WC).
  • Die Fenster können geschlossen bleiben (weniger Lärm, Abgase, Insekten), müssen es aber nicht.
  • Beitrag zum „allergiefreien Haus“. Mit hochwertigen Zuluftfiltern können Staub, Pollen und andere Allergene aus der Luft weitgehend hinausgefiltert werden.
  • Möglicher Einsatz zur sommerlichen Wohnungskühlung (kältere Nachtluft).
  • Optimale Verbindung von erwünschter Energieeinsparung und erforderlicher Innenlufthygiene.
     
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